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Reisetagebuch
Beethoven-Begegnung

Wir haben einen Kunden, der felsenfest behauptet, er sei Ludwig van Beethoven.

05. Februar 2026 | Frank Wallburger (Reiseleiter)

Hendrik Meyer hat unsere Website noch einmal auf offline gestellt. Nach dem endlich erhaltenen System-Upgrade gibt es Fortschritte auf der einen Seite, aber auch neue Rückschläge auf der anderen. „Ich muss da noch mal richtig ran“, schreibt er mir. „An einem Tag fast 700 Zugriffe allein nur auf die Tour-Team-Seite und es läuft alles noch nicht rund. Das geht so nicht, nicht mit mir!“ Ich akzeptiere natürlich seine Entscheidung.

Ich bekomme einen Anruf aus Wien. Eine aufgeregte Frauenstimme: „Sind Sie Herr Wallburger? Wir haben einen Kunden hier, der felsenfest behauptet, er sei Ludwig van Beethoven, könne aber nicht bezahlen und gab mir Ihre Rufnummer.“ Sie schickte mir über WhatsApp ein Foto.

Ich antwortete ihr, dass das schon in Ordnung geht und ich den Betrag mit Sofortüberweisung begleiche. Sie war erleichtert, lachte und kommentierte vor dem Beenden unseres Telefonats: „Die Welt ist verrückt und wir sind mitten drin.“  

Das Foto sende ich gleich weiter an Johannes Frauenschuh, der je Beethoven Unterschlupf in seiner Wohnung gewährte, ob er wüsste, was der Meister gerade treibt. Johannes antwortet nach wenigen Minuten: „Er hat sich wohl nun lange genug um die eigene Achse gedreht und scheint bereit zu sein für Menschenkontakte.“

(KI generiertes Bild mit ChatGPT)